Auferstehungskirche St Petersburg: Museum, Christi, Blutkirche, Erlöser
Auferstehungskirche
Erleben Sie mit der Auferstehungskirche St. Petersburg bei Ihrer Russland Reise ein ganz besonderes Highlight. Die Auferstehungs Kathedrale gilt seit langer Zeit als Top-Adresse für Besucher in Sankt Petersburg. Architektonisch eine Augenweide überzeugt der Innenraum mit seiner Nutzung als Museum. Erfahren Sie hier mehr über die Entstehung der Kirche – und buchen Sie mit König Tours günstig Ihre Reise St. Petersburg!

Die Auferstehungskirche St. Petersburg – eine Top-Sehenswürdigkeit

In Sankt Petersburg wartet die Blutkirche auf Ihren Besuch

Die Auferstehungskirche in St. Petersburg ist unter die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Stadt in Nordwestrussland zu rechnen. Ihren besonderen Reiz bezieht sie aus der Tatsache, dass die Kathedrale nicht dem westlichen Baustil verpflichtet ist, sondern den typischen Architekturstil des Landes repräsentiert. Der Stil weist zurück auf ein zaristisches Kapitel in der Geschichte des Landes, als Zar Peter I. noch das Zepter geschwungen hatte. Eine Episode, als die heutige Russische Föderation sich noch nicht den Ideen des Westens geöffnet hatte. Die Kunstauffassung des alten Russland stand zu dieser Zeit noch in hoher Blüte.

Während viele andere Gebäude in der Stadt Stile wie Barock und Klassizismus vertreten, wartet diese Kirche zum Beispiel mit Zwiebeltürmen auf. Vor allem aufgrund dieser Kuppeln genießt die Kirche übrigens heute ein hohes Ansehen unter Besuchern der Stadt an der Newa. Erbaut wurde die Christi Auferstehungskathedrale in St. Petersburg in einer bewussten Rückwendung auf die vergangene Zeit. Der Baubeginn war im Jahre 1883. Es gibt sogar ein berühmtes Vorbild für diese Sankt Petersburger Kirche. Dabei handelt es sich um die weltberühmte Basilius Kathedrale in Moskau.

Kuppeln der Auferstehungskirche St. Petersburg

Die Auferstehungskirche ist weithin berühmt für ihre architektonische Lösung der Kuppeln

Eine Frage des Namens: Blutskirche, Erlöserkirche und Co.


Bekannt ist die Auferstehungskirche unter einer Vielzahl von weiteren Namen: Der Sakralbau wird gelegentlich als Blutskirche bzw. Blutkirche bezeichnet oder als Erlöserkirche, Erlöserkirche auf dem Blute (Church of the Savior on Blood) bzw. Bluterlöserkirche. Die Zahl der Namen hat einen konkreten Grund, so wie auch der gesamte Ort, an dem die Kirche errichtet wurde, eine immense historische Bedeutung hat: Denn hier wurde Zar Alexander II. bei einem Attentat ermordet. Und es war dessen Sohn, Alexander III., der den Bau der Kirche an dieser Stelle zum Gedenken an seinen Vater in Auftrag gab.

Damit einher geht auch der Zweck der Kirche: Die Auferstehungskirche hatte von vornherein den Zweck, an die Ermordung Alexander II. zu erinnern. Eine liturgische Funktion hatte sie nicht inne. Als Denkmal wurde sie dann im Laufe der Zeit immer wieder als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Heute ist die Kirche ein beliebtes Museum. Für Besucher von Interesse sind zum Beispiel die farbigen Deckengemälde. Vortrefflich geraten sind im Innenraum auch die Mosaikbilder, die Schnitzereien aus Stein oder die Bauweise unter Verwendung von Marmor.

Auferstehungskirche St Petersburg ist an Silvester eine Attraktion

An Silvester gerät die Blutskirche zur außergewöhnlichen Kulisse für die Feierlichkeiten

Hätten Sie’s gewusst?


Als Architekt der Auferstehungskirche wurde Alfred Alexandrowitsch Parland ausgewählt. Auf den russischen Baumeister gehen im Übrigen auch Gebäude in Moskau zurück.